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Rückblick 30 Jahre SV Niederhambach
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GESCHICHTE
 

Protokoll der Gründungsversammlung 




 


Vereinswappen


Das Vereinswappen, entworfen vom damaligen 1.Vorsitzenden Helmut Lange, beinhaltet Elemente aus dem Wappen der Gemeinde Niederhambach. Umrahmt wird es vom Schriftzug "Sportverein Niederhambach E.V. 1977". Damit sollte von Anbeginn der Vereinsgründung deutlich gemacht werden, dass neben dem Fußball den Bürgern von und um Niederhambach ein umfassendes Sportangebot unterbreitet werden sollte.




 

Vereinswappen

 


Vereinschronik

Im Gegensatz zu unseren Nachbarvereinen, die schon ihr 50. bzw. 75. Jubiläum feiern konnten, ist der Sportverein Niederhambach ein relativ junger Verein. Doch die Geschichte zeigt, dass auch schon in früheren Jahren in Niederhambach Sport getrieben wurde. Eine Urkunde zeigt das Bestehen des Turnvereins Böschweiler an.

Ältere Mitglieder erzählen heute noch von einem Spiel in Buhlenberg, das man 0:18 verlor und Günter Weber aus Böschweiler sich mit dem Spruch: „Die Bach dankt“ sportlich fair mit der Mannschaft verabschiedete.Des öfteren wurden Spiele zwischen Burbach und Böschweiler/Heupweiler auf dem „alten Sauberg“ ausgetragen. Außerdem fanden Spiele gegen Schmissberg auf dem Krausberg statt.Es war schon eine Augenweide, Talente wie Edgar Massierer im Tor oder die Ohlsen Jungs Paul und Heini, Edwin Schmidt spielen zu sehen.

Ende der 60er Anfang der 70er Jahren wurde dann mit dem Gedanken gespielt, einen Fußballverein zu gründen. Da man in Niederhambach mit dem Gemischten Chor „Die Bachfinken“ schon einen Großverein hatte, konnte man sich nicht vorstellen, dass noch ein weiterer Verein eine Überlebenschance hätte, obwohl schon zu dieser Zeit (Ende der 60er) sechs Niederhambacher in Schwollen aktiv Fußball spielten.Im Sommer 1977 fand ein Spiel gegen den FC Hohl Idar-Oberstein auf dem Sportgelände in Schwollen statt. Der FC Hohl war zu dieser Zeit noch als Thekenmannschaft aktiv. Das Spiel endetet 0:5, doch wenn man bedenkt, dass die Hohl mit Spielern wie Kapalla, Schank, Heidrich und Fritz Röhrig antrat, kann man sagen, dass sich „Die Bach“ noch relativ gut aus der Affäre zog.Nach diesem Spiel fragte man sich wieder, warum man nicht in Niederhambach in einer Mannschaft aktiv Fußball spielen kann. So nahmen Horst Lang, Udo Schmidtberger und Werner Pilger Gespräche mit den aktiv spielenden Bacher Fußballer auf. Diese erklärten sich alle bereit in einer Mannschaft auf der Bach aktiv zusammen zu spielen.
In weiteren Gesprächen im Gasthaus Weber in Heupweiler, stieß man auch bei anderen wie z. B. Albert Weber und Rudi Kämmerling auf offene Ohren.

Da man nun zwar Fußballspieler hatte, die Fußball spielen konnten, aber in Vereinsführung oder in Vereinsgründung nur sehr wenig Ahnung hatte, suchte man einen, der die Fäden richtig ziehen konnte. So wurden Gespräche mit dem angehenden Sportlehrer Helmut Lange geführt, der für diese Herausforderung bereit und wie es sich noch heute zeigt, der richtige Mann war. Helmut Lange nahm Kontakt zu den Verbänden auf und lud den damaligen Kreisvorsitzenden des SWFV Schmidt und den Kreisvorsitzenden des Sportbund Rheinland Horst Klein zu einem Informationsgespräch ins Gasthaus Weber ein. Die ersten Mitglieder wurden aufgenommen, die sich am 16.12.1977 zur Vereinsgründung im Gasthaus Weber trafen.

Helmut Lange, der bis 1984 erster Vorsitzender war, baute den Verein nicht nur als Fußballverein auf. Sein Bestreben war es, den Verein auf mehrer sportliche Beine zu stellen. So wurden auch Nicht-Fußballer für sportliche Aktivitäten begeistert.
Im Januar 1978 begann ein Schwimmkurs mit Horst Klein, an dem unter anderem Else Arnold, Inge Heidrich und Doris Schmidtberger teilnahmen.

Im Frühjahr 1978 gründete Helmut Lange die Damengymnastikgruppe, die noch heute unter der Leitung von Peter Keil mit ca. 25 Teilnehmerinnen aktiv ist. Weitere Übungsleiter dieser Gruppe waren Silvia Kaufer und Marlene Tietze.
Die Damen waren in der glücklichen Lage, dass sie die Gymnastikhalle in Niederbrombach und die Schwimmhalle in Idar-Oberstein zur Verfügung hatten.




 

Damengymnastikgruppe 




 

Die Fußballer hatten da schon ein größeres Problem: Sie hatten keinen Fußballplatz. Der Dreschplatz, auf dem die Jungs immer bolzten, reichte da sicher nicht mehr aus. So schrieb man die Nachbarvereine an, um eine Spielmöglichkeit zu bekommen. Der SC Hattgenstein, dem man heute noch danken muss, stellte dem SV Niederhambach sein Sportgelände kostenlos zur Verfügung. So konnte der Fußballbetrieb 1978/79 in die erste Saison mit einer 1. und 2. Mannschaft starten. In dieser Zeit wurde sogar eine A-Jugendmannschaft gemeldet.

Bevor die 1. Mannschaft ihr erstes Pflichtspiel absolvierte, nahm man an einem Pokalturnier in Damflos teil. Als großer Außenseiter warf man die Mannschaften aus Hermeskeil und Tiergarten aus dem Pokal und wurde Pokalsieger.

Horst Lang war der erste Trainer und hat seine ehrenamtliche Arbeit über ein Jahrzehnt lang hervorragend geleistet.
Weitere Trainer waren Freimut Lauer, Michael Klee, Rüdiger Rydzewski, Gerd Augsten, Uwe Conrad, Thomas Martin, Holger Werle, Wolfgang Polch und Harald Fuchs.




 

1. Mannschaft 1978 




 

Was ist ein Sportverein ohne eigenen Fußballplatz?

Nach langem Hin und Her ob Beel, alter Sportplatz Sauberg, Sportplatz am Gemeinschaftshaus, wurde das Gelände vom Mitglied Kurt Schmidtberger in der Tiefwies erworben. Hier wurde unter der großen Mithilfe des damaligen 2. Vorsitzenden Albert Weber und vielen anderen Helfern wie Erhard Kunz der vereinseigene Sportplatz errichtet.
Da Helmut Lange 1984 nicht mehr als Vorsitzender kandidierte, wurde Albert Weber zum Vorsitzenden gewählt. Albert Weber und sein Vorstand nahmen das Amt an und bereiteten 1984 die Sportplatzeinweihung vor. Die offizielle Einweihung war am 04. August 1984.




 

1. Mannschaft 1984 




 

Die Ortsgemeinde Niederhambach mit Ortsbürgermeister Erich Jaekel beschloss am Gemeinschaftshaus anzubauen. So entstanden im Keller Umkleideräume, Duschen, Toiletten und ein Wirtschaftsrum für den Sportverein.

In den Jahren 1986-88 war Bernhard Höllinger 1. Vorsitzender und von 1988-92 Rudi Schmidtberger. Als 1992 kein Vorsitzender gefunden wurde, wurde nach einigen Gesprächen ein komplett neuer Vorstand mit Helmut Lange als 1. Vorsitzender gewählt.




 

1. Mannschaft 1987 




 

2. Mannschaft 1989 




 

Helmut Langes Verdienst war es, durch verschiedene Kursangebote wie Wirbelsäulen-Gymnastik, Aerobic, Kinderturnen, usw. den Mitgliederstand auf über 330 zu erhöhen und ein großes Sportangebot anzubieten. Diese Kurse laufen teilweise heut noch in Verbindung mit dem Bildungswerk Sport. Helmut Lange hat es geschafft den Sportverein über die Grenzen bekannt zu machen.

1994 wurde das Funktionsgebäude am Sportplatz errichtet. Was hauptsächlich Frauen jahrelang bemängelten, konnte jetzt realisiert werden. Mit Zuschüssen aus verschiedenen Bereichen konnten im Gebäude Toiletten errichtet werden. Des weiteren beinhaltet das Gebäude Aufenthaltsräume für die Mannschaften, Grillstelle, Schirikabine und einen Sozialraum. Dieser Bau war nur durch die vielen Helfer und Mitglieder möglich.

Im Jahr 1996 gründete der Verein eine eigene Damenfußballmannschaft, die bis heute mit großen Erfolgen am aktiven Spielbetrieb teilnimmt.




 

Damen-Meistermannschaft 1998/1999 




 

Damenmannschaft 2002 




 

Im Jahr 1997 baute der Verein eine U16-Mädchenmannschaft auf, die ebenfalls heute noch mit großem Erfolg spielt.




 

Mädchenmannschaft 2002 




 

Spielgemeinschaft mit dem SV Schwollen

Nach dem größten Erfolg 1997, als die 1. und 2. Mannschaft die Meisterschaft in der Kreisklasse errang und in der Kreisliga spielte, zeichnete sich 2001 ein großer Spielerschwund von Leistungsträgern ab. Nach mehreren Gesprächen mit dem SV Schwollen ging man den schweren Weg in eine Spielgemeinschaft, was den beiden Vorständen bestimmt nicht leicht fiel. So kann man heute eine 1. und 2. Mannschaft, sowie eine AH-Mannschaft in der Spielgemeinschaft am Spielbetrieb teilnehmen lassen.




 

Meister 1996/1997: 1. Mannschaft 




 

Meister 1996/1997: 2. Mannschaft 




 

Vorsitzende:

1979 - 1984 Helmut Lange 6 Jahre
1984 - 1986 Albert Weber 1,5 Jahre
1986 - 1988 Berhard Höllinger 2,5 Jahre
1988 - 1992 Rudi Schmidtberger 4 Jahre
1992 - 2000 Helmut Lange 8 Jahre
2000 - 2004 Wolfram Müller 4 Jahre
seit 2004 Klaus Jaekel